Wir erzählen hier von Maadwoa, einem Mädchen im Alter von 14 Jahren. Hier ist Ihre Geschichte:

Maame Adwoa, kurz Maadwoa, geht gerne zur Schule. Doch dort kam sie immer müde und zu spät an. Ihre Begründung bewegte Pastor Philip Asamoah tief: Maadwoa musste jeden Morgen für ihre ihre Familie das Trinkwasser holen.

Der Fußweg dauerte fast eine Stunde bis zur Wasserstelle tief im Busch. Dann trug sie den Wasserkanister mit ungefähr 10 Liter auf ihrem Kopf nach Hause.

Erst dann durfte sie sich auf den langen Weg zur Schule machen.

Pastor Asamoah kennt das. Auch er musste sich manches Mal morgens vor der Schule auf den Weg machen, um seiner Familie Wasser zu holen.

Brunnen gab es damals noch keine. Der Fluss durch Maase schwillt in der Regenzeit kräftig an. Aber in der Trockenzeit verbleibt oft nur ein schwaches Rinnsal, teils sogar nur Schlamm. Wirkliches Trinkwasser ist das nicht, eher eine dreckige Brühe, eigentlich ungenießbar.

Pastor Asamoah ließen die Gedanken an Maadwoa nicht mehr los.

So ließ er nahe beim Haus ihrer Familie einen Brunnen graben, natürlich von Hand. Die Ausmauerungen verhindern das Einstürzen und Deckel mögliche Verunreinigungen von außen. Klares Trinkwasser, und das in erreichbarer Nähe des Hauses, welch ein Fortschritt!

Nun wird der Zugang zu sauberem Trinkwasser für immer mehr Menschen in der Region verwirklicht. Acht Brunnen konnten schon in Betrieb genommen werden und weitere sind in der Planung.

Maadwoa

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::::::FILM:::::: Trinkwasser??

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Wasserloch

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Große Freude über den neuen Brunnen

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Klares Trinkwasser